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Policy & Regulierung

Wenn KI Entscheidungen beeinflusst — braucht Europa eigene Antworten

Blackbox-Systeme, fremde Governance, Einfluss auf Jobs und Kredite: Warum Europa mehr sein muss als Nutzerin fremder KI-Technologien.

10. September 20255 Min. LesezeitVon Leonardo Bornhäußer

KI ist längst keine Technikfrage mehr, sondern eine Frage der digitalen Souveränität. Heute dominieren Modelle von OpenAI, Google und anderen US-Unternehmen. Das bedeutet für Europa: Blackbox-Systeme ohne volle Transparenz, Governance jenseits europäischer Standards und Einfluss auf zentrale Entscheidungen wie Jobs, Kredite oder Gesundheit.

Mit dem EU AI Act gibt es erstmals weltweit verbindliche Regeln für KI. Doch reicht es, bestehende Systeme anzupassen? Oder braucht es eigene europäische Ansätze?

Unser Standpunkt

Wir glauben, dass Europa mehr sein kann als Nutzerin fremder Technologien. Deshalb wollen wir gemeinsam mit Forschung, Wirtschaft und Politik ein Konsortium aufbauen, das Erklärbarkeit, Governance und Datenschutz von Anfang an integriert.

Mit cNode bauen wir genau das: ein eigenes ML-Modell — aus Daten, mit Logik, für echte Entscheidungen. Kein Blackbox-Chaos, kein Copycat-Frontend. Sondern eine Plattform, die Forecasts liefert, Risiken bewertet und Handlungsoptionen simuliert.

Die Frage, die bleibt

Reicht Regulierung — oder braucht Europa eigene KI-Ansätze? Wir sind überzeugt: Es braucht beides. Regulierung schafft den Rahmen, aber ohne eigene Technologie bleibt Europa abhängig. Unser AI Playbook EU liefert die Orientierung für den regulatorischen Rahmen, cNode liefert die technologische Antwort.

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