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Ökosystem

AI NATION: Warum Deutschland mehr wissenschaftsnahe KI-Startups braucht

Die Zahl der KI-Startups steigt — doch der Transfer von Forschung zu Gründung bleibt Deutschlands größte Schwachstelle. Wie AI NATION und Creativate dieses Problem angehen.

10. Februar 20265 Min. LesezeitVon Leonardo Bornhäußer

Deutschland investiert jährlich rund 129 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung — etwa 3,1 % des BIP und das höchste absolute F&E-Volumen in Europa. Doch der Transfer von Forschungsergebnissen in Startups bleibt weit hinter dem Potenzial zurück.

Die frühunternehmerische Aktivität in Deutschland liegt bei etwa der Hälfte des US-Niveaus — obwohl beide Länder Innovationsführer sind.

AI NATION als Katalysator

AI NATION hat eine Plattform geschaffen, die wissenschaftsnahe KI-Startups bundesweit begleitet und stärkt. Von der Grundlagenforschung zur Anwendung bis zur Skalierung — bei KI geht das besonders schnell, und genau das müssen wir nutzen. Bereits über 200 Teams wurden begleitet, zahlreiche Gründungen gesehen, die trotz der frühen Phase schon mit mehr als 100 Millionen Euro finanziert sind.

Unsere Perspektive

Bei Creativate AI Studio erleben wir diesen Transfer-Gap täglich. Mit cNode haben wir ein Produkt gebaut, das auf eigenem ML-Research basiert — kein OpenAI-Wrapper, sondern eigene Multi-Cluster-Architektur mit erklärbarer KI. Genau diese Art von Deep Tech braucht Deutschland mehr: Startups, die aus der Forschung heraus echte Produkte bauen.

Wir fordern: Mehr gezielte Unterstützung und Fördermittel für wissenschaftsnahe KI-Gründungen, Programme, die den Weg von TRL 3 bis TRL 9 begleiten, und ein Ökosystem, das Netzwerk- und Skaleneffekte nutzt. Berlin und München haben sich initial zu AI NATION zusammengeschlossen — jetzt muss ganz Deutschland folgen.

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